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Malta: Die Bitcoin Insel wird eine Krypto- und KI-Insel

Malta: Die Bitcoin Insel Wird Eine Krypto- Und KI-Insel

Die Bitcoin Insel Malta soll zur Krypto- und KI-Insel werden
Malta soll zu einer Krypto- und KI-Insel werden. Das präsentierte der Staatssekretär für Finanzdienstleistungen, digitale Wirtschaft und Innovation Silvio Schembri. Ziel dabei ist es, eine nationale Strategie für künstliche Intelligenz zu entwickeln und diese, neben anderen Technologien, zu integrieren. Schon im April 2017 kristallisierte sich Malta als Vorreiter der Blockchain-Technologie. Die Regierung arbeitete an einer nationalen Blockchain-Strategie, die laut Ministerpräsident Joseph Muscat im Landregister, sowie im nationalen Gesundheitsregister implementiert werden sollte.

Malta als Blockchain-Insel
Die Regierung Maltas kündigte an, dass die Insel zu den besten Ländern gehören soll, was die KI-Richtlinien betrifft. Die Regierung zählt sich selbst zur ersten, die DLT-Produkte und deren Dienste reguliert haben soll. Um den Vorreiterplatz zu behalten, liegt das Hauptaugenmerk Maltas nun darauf, die nationale KI-Strategie mit anderen Technologien in Einklang zu bringen. Malta will sich außerdem der Ausarbeitung von KI-Ethik-Richtlinien widmen und Malta so zu einem attraktiven Investmentstandort machen.

Blockchain soll Staatsbürgerschaft für Roboter ermöglichen
Diese Ziele der maltesischen Regierung sollen mithilfe einer dafür gegründeten KI-Taskforce erreicht werden können. Blockchain spielt auch wenn es um künstliche Intelligenz geht eine große Rolle. Dies ist SingularityNET geschuldet, welches ebenfalls Teil der Taskforce ist und als Marktplatz für Dienstleister und Dienste von KI gilt. Der menschenähnliche Roboter Sophia erhielt die arabische Staatsbürgerschaft und er verfügt ebenfalls über diese Dienste und Dienstleistungen. Darauf will Malta gemeinsam mit SingularityNET aufbauen, woraus ein Pilotprojekt für einen Staatsbürgerschaftstest für Roboter resultierte. Malta ist dabei nicht die einzige Regierung, die durch Blockchain und andere Technologien auf sich aufmerksam macht. Deutschland hingegen scheint von der technologischen Revolution nicht viel wissen zu wollen.

Gefahren der Krypto-Freundlichkeit und Prioritäten der Regierung
Malta manifestiert sich immer stärker als möglicher Sitz für Unternehmen. Die Bedenken und damit verbundenen Maßnahmen in Gestalt von Gesetzen und Vorschriften, verringern selbst die Angst vor Geldwäscherei. Die Insel ist bemüht, seine Regierung Krypto-freundlich zu machen und genehmigte aus diesem Grund drei dies betreffende Gesetzesvorschläge. Eine Folge davon ist ein Zuwachs ausländischer Kryptospieler, die sich aufgrund des freundlichen Krypto-Raums auf Malta niedergelassen haben.

Schwierigkeiten einer Kryptofirmengründung auf Malta
Ein Krypto-Unternehmen auf Malta aufzubauen ist trotz der positiven Einstellung der Regierung nicht einfach. Zwei Drittel der Antragsteller scheiterten an ihrem Vorhaben. Und das, nachdem die Prüfer ihre Anforderungen gelockert haben. Die Anforderungen, an die sich potentielle Dienstleister, Agenten und Betreiber halten müssen liegen in ihrer Schärfe über dem Europäischen Rahmen, da die Kryptobranche ein neues Feld ist und viele Risiken mit sich bringen kann. Diese schweren Bedingungen und strengen Vorschriften sollen auch Finanzkriminalität und besonders die Geldwäscherei erschweren.

Finanzkriminalität in der Vergangenheit Maltas
Die Vergangenheit Maltas im Hinblick auf Finanzkriminalität ruft viele Skeptiker auf den Plan. Besonders die Opposition in der Regierung kritisierte die kryptoorientierte Regierung und die Effizienz dieser Politik. Der Regierung wird darüber hinaus vorgeworfen, über keine nachhaltige Strategie zu verfügen, die den Aufbau einer Blockchain-Industrie ermöglicht, geschweige denn diese stärkt. Dies wurde durch das Sekretariat für Finanzdienstleistungen, digitale Wirtschaft und Innovation bestritten und gleichzeitig auf die hohe Sicherheit und den bestehenden Schutz hingewiesen, den Kryptowährungen bieten.

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